Montag, 18. Dezember 2017

Erntebeginn Las Animas

Blick in die 2012 gepflanzte TIMBERFARM Plantage Las Animas. Seit einigen Wochen hat in Teilen der Plantage Las Animas die Kautschukernte begonnen. Dazu wurden vorgängig die Kautschukbäume mit Schalen ausgestattet, um bei der Kautschukernte den Kautschuk auffangen zu können. Die Freude ist bei allen groß, dass sie dem Ereignis der TIMBERFARM Kautschukernte auf der ersten Plantage persönlich beiwohnen können. Begeistert wird festgestellt, dass die Kautschukbäume nach “fachmännischem Ritzen”, auch “tapping” genannt, umgehend Latex freisetzen, welcher dem Ritzkanal entlang nach unten fließt und dort in den befestigten Behälter tropft. Spätestens hier wird allen klar, dass sie sich mit TIMBERFARM nicht auf ein Abenteuer mit unwägbarem Risiko eingelassen haben. Die Kautschukbäume erreichen in diesem Klima und bei professioneller Bewirtschaftung nach gut vier Jahren eine entsprechende Höhe und den notwendigen minimalen Stammumfang von rund 45 cm um mit der Ernte des Naturkautschuks beginnen zu können.

Mittwoch, 13. Dezember 2017

TIMBERFARM Partner des DKT 2018


Vom 02. Juli bis 5. Juli 2018 wird Deutschland zum weltweiten Treffpunkt der Fachleute und Unternehmen der Kautschuk- und Elastomerbranche. Zur Deutschen Kautschuk-Tagung 2018 DKT werden über 200 Aussteller und 2.500 Fachbesucher auf dem Messegelände Nürnberg erwartet.

Die positiven Erfahrungen und Kontakte, die bereits aus dem Engagement in 2015 gewonnen werden konnten, veranlassten TIMBERFARM auch in diesem Jahr, bei dem alle drei Jahre stattfindenden Branchenhighlight, wieder vertreten zu sein.

Montag, 20. November 2017

TIMBERFARM Panamareise 2017

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr führte TIMBERFARM vom 11. bis zum 15. November eine Panamareise für Kunden und Investoren durch. Wir erlauben uns deshalb, von der bewährten Struktur der Kautschuk News leicht abzuweichen, um einerseits diesem Ereignis genügend Platz einzuräumen und andererseits über die wichtigsten Aktivitäten und Entwicklungen rund um TIMBERFARM, PANARUBBER und der Kautschukindustrie zu berichten. Da TIMBERFARM weiß, dass Kunden und Investoren während der Panamareise nicht nur Kautschukplantagen und die eigenen Baumbestände besichtigen, sondern auch Land und Leute näher kennenlernen möchten, ist die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt der Reise nicht unerheblich. Ist man zum Ende der viermonatigen Trockenzeit zwischen Februar und März unterwegs, hat man zwar den Vorteil, dass der Zugang zu allen Plantagen problemlos gewährleistet ist. Dafür wird man aber die blühende und sattgrüne panamaische Landschaft vermissen, wie sie während der Regenzeit von April bis Dezember vorherrscht. Andererseits riskiert man in dieser Zeit, dass aufgrund von starken Regenfällen und kurzzeitigen kleinen Überschwemmungen auf den Feldern möglicherweise nicht alle Plantagen angefahren werden können. Nachdem das Interesse an einer TIMBERFARM Panamareise seit der Einführung der PANARUBBER Vermögensanlagen als öffentlich angebotene Finanzmarktprodukte deutlich zugenommen hatte, entschloss sich TIMBERFARM Geschäftsführer Maximilian Breidenstein, der die Panamareisen jeweils persönlich führt, eine zweite Reise ins Jahresprogramm aufzunehmen - nicht zuletzt, um die Teilnehmerzahl bei den einzelnen Reisen in einem vernünftigen Rahmen von ungefähr 20 Teilneh-menden zu halten, aber auch, um den Interessenten eine Datumswahl anbieten zu können. Wie aus den Feedbacks der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der jetzt durchgeführten Novemberreise herauszulesen ist, gelang es TIMBERFARM Chef Breidenstein und seinen lokalen TIMBERFARM Mitarbeitern und Helfern einmal mehr, ein viel-seitiges und interessantes Reise- und Besichtigungsprogramm durchzuführen und die Reise für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Gerne fassen wir die Highlights der Panamareise November 2017 nachstehend zusammen.

Seit diesem Jahr sind die TIMBERFARM Reisegruppen im Hotel Riu an der bekannten “Calle 50” mitten im Geschäftszentrum von Panama-City untergebracht. Nicht nur das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis macht das Hotel Riu, welches zu den besten Häusern der Stadt zählt, zur optimalen Unterkunft und zum idealen Ausgangspunkt für die Ausflüge, welche TIMBERFARM in und um Panama-City für die Teilnehmenden organisiert, auch aufgrund der Tatsache, dass das Hotel in unmittelbarer Nähe zur neuen TIMBERFARM Geschäftsstelle liegt, in der jeweils am ersten Reisetag eine Einführung stattfindet, empfiehlt sich dieses Haus. Die TIMBERFARM Verwaltung befindet sich erst seit rund einem Jahr in Panama-City. Zuvor wurden die TIMBERFARM Geschäftsaktivitäten von Santiago aus gelenkt, der Hauptstadt der Provinz Veraguas, in welcher TIMBERFARM die Kautschukplantagen der Jahrgänge 2012 bis 2016 betreibt. Um die operativen Entwicklungen, welche seit Ende 2016 nicht nur westlich, sondern nun auch östlich von Panama-City und des Panamakanals voranschreiten, zentral steuern zu können, bezog TIMBERFARM Anfang diesen Jahres mitten in der Hauptstadt die neue Geschäftsstelle. Dort findet am Samstagmorgen - die Teilnehmenden reisen jeweils am Vortag individuell an - die offizielle Begrüßung durch Maximilian Breidenstein statt. Neben der Vorstellung der in Panama verantwortlichen Geschäftsführung und einigen Erläuterungen zum bevorstehenden Reiseprogramm stimmt der TIM-BERFARM Chef die Anwesenden mit einem informativen Überblick über das bisher Erreichte sowie über die anstehenden weiteren Unternehmensentwicklungen auf die kommenden fünf Tage ein. Und schon geht es los. Um die Reisegruppe sicher und komfortabel zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten zu bringen, steht jeweils ein klimatisierter Reisebus (mit immer aufgefüllter und gekühlter Getränkebox) zur Verfügung. Eine weitere Dienstleistung erbringt die aus Göttingen stammende bewährte Dolmetscherin und Reiseführerin Lisa Heilmann. Mit ihrem fundierten Fachwissen über Panama und seine Eigenheiten, welches sie sich unter anderem während eines früheren Praktikums für ihren Master in International Business bei der Deutschen Botschaft in Panama-City aneignen konnte, trägt sie wesentlich dazu bei, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Land in seiner ganzen Vielfalt kennenlernen können.

Der erste Tag steht ganz im Zeichen der panamaischen Natur. Um diese hautnah zu erleben, macht sich die TIMBERFARM Reisegruppe zuerst auf den Weg in das Gamboa Regenwald Resort, welches vor den Toren der Stadt liegt, direkt an der Mündung des Chagres Flusses in den Panamakanal. Die Anlage ist ein idealer Ausgangspunkt für Regenwald- und Kanalexkursionen, ja sogar für kleine Dschungelabenteuer. Die TIMBERFARM Gäste wagen dort eine Reise durch die Wipfel des Dschungels mit der Regenwald-Luftseilbahn, besteigen den Gamboa-Aussichtsturm und genießen einen herrlichen Blick über den Regenwald und den nahen Panamakanal, auf dem sie zuvor eine rasante und spannende Bootstour zu einer kleinen Inselgruppe, auf der zahlreiche wilde Affen zu bestaunen waren, unternommen hatten. 

Um die “in natura” Eindrücke abzurunden und zu vertiefen, besucht die TIMBER-FARM Reisegruppe am Nachmittag das vom bekannten Architekten Frank Gehry entworfene BioMuseo auf der Amador Landzunge. Es beeindruckt nicht nur durch seine farbenprächtige Konstruktion, sondern vor allem auch durch seine hochinteressanten Ausstellungen über die außergewöhnliche Artenvielfalt, die auf dem “Is-thmus von Panama”, der Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika, heimisch ist. Allein schon mit seinen über zweitausend Baumarten, rund neunhundert Vogelarten und über fünfzehnhundert Schmetterlingsarten ist Panama ein unglaublich reichhaltiges Füllhorn der Natur, welches dem Museumsbesucher hier eindrücklich vermittelt wird. Seit seiner Eröffnung im Oktober 2014 zählt das BioMuseo mit seinen Dauerausstellungen zu den sehenswertesten Attraktionen in Panama. 

Am Sonntag unternimmt die Reisegruppe einen Ausflug in das neue TIMBERFARM Anbaugebiet in PANAMA OST. Dort, nahe der Gemeinde Meteti, entstehen die Kautschukplantagen der PANARUBBER Vermögensanlagen. Um Meteti zu erreichen, geht es von Panama-City aus auf der Panamericana Richtung Osten - zuerst durch die Provinz Panama, vorbei an Chepo, wo derzeit die TIMBERFARM Kautschukfabrik GRAN PIEDRA entsteht. Anschließend geht es durch die Provinz Darién, entlang des autonomen, panamaischen Territoriums der Emberá Ureinwohner bis nach Meteti. TIMBERFARM ist vor rund zwei Jahren auf der Suche nach großflächigen, möglichst ebenen Landstreifen, die sich für den Anbau von Kautschukplantagen eignen, in diesem Gebiet fündig geworden. Auf einer ersten Fläche von rund 1.000 Hektar ent-stehen hier die PANARUBBER Kautschukplantagen der Jahrgänge 2017 und 2018. Während aktuell die Pflanzung der Kautschukplantage PANARUBBER 17 abgeschlossen wird, werden bereits die Flächen für den Kautschukjahrgang 2018 mit schwerem Gerät vorbereitet, sodass zu Beginn der nächsten Regenzeit - Mitte März bis Mitte April - wieder mit dem Pflanzen der jungen Kautschukbäume begonnen werden kann. Wie die Besucher unschwer feststellen können, ist die Aufforstung mit Kautschukplantagen in diesem Gebiet durchaus vernünftig. Das seit Jahrzehnten ungenutzte und brachliegende Land - das ohne Zweifel vor langer Zeit von Regenwald bedeckt gewesen, dann aber dem vor Jahrzehnten grassierenden unkontrollierten Holzschlag zum Opfer gefallen ist - wird wieder neu kultiviert und einer sinnvollen Nutzung zugeführt. Die sozio-ökonomische Wirkung der TIMBERFARM Plantagenprojekte ist beachtlich, denn der personelle Aufwand für den Aufbau und die Bewirtschaftung von Kautschukplantagen, insbesondere für die spätere tägliche Kautschukernte, ist hoch und anspruchsvoll, sodass Jahr für Jahr zahlreiche gut bezahlte Arbeitsstellen für die lokale Bevölkerung geschaffen werden. Übrigens: Die ländliche Bevölkerung im Darién Gebiet zählt zu den fleißigsten in ganz Panama - eine Tatsache, die TIMBERFARM schon nach wenigen Monaten selber erkennen und erfahren durfte.

Die Plantagenarbeiten in PANAMA OST sind noch nicht einmal ein Jahr alt und dementsprechend sind die jungen Kautschukbäume noch klein und zart. Ganz anders sieht es auf den Kautschukplantagen in PANAMA WEST aus. TIMBERFARM hat dort in der Umgebung der Provinzhauptstadt Santiago de Veraguas während der letzten Jahre auf einer Gesamtfläche von gut 1.200 Hektar über 20 kleinere und größere Kautschukplantagen aufgebaut, die im zweiten, dritten, vierten und sogar im fünften Wachstumsjahr kurz vor dem Ernteeintritt stehen. Um zu sehen, wie sich die Kautschukplantagen in vier bis fünf Jahren entwickeln, machen sich die TIMBERFARM Gäste am frühen Montagmorgen auf den Weg zu den TIMBERFARM Kautschukplantagen in der Provinz Veraguas. Dazu geht es über die berühmte Puente Centenario auf die andere Seite des Panamakanals und dann Richtung La Chorrera und Penonomé nach Santiago de Veraguas. Die TIMBERFARM Kautschukplantagen in der Provinz Veraguas befinden sich einerseits im Gebiet La Mesa und andererseits, entlang der alten Panamericana, im Ge-biet Rio de Jesús. Dort besuchen die Reiseteilnehmenden zuerst eine TIMBERFARM Baumschule. TIMBERFARM legt Wert auf robuste, widerstandsfähige und bewährte Kautschukbaumsorten, mit welchen der höchstmögliche Latexertrag, das größt-mögliche Holzvolumen und die bestmögliche Holzqualität erzielt werden kann. Die Herstellung des Pflanzmaterials stellt eine der größten Herausforderungen für den erfolgreichen Betrieb von Kautschukplantagen dar. Der Grund dafür ist, dass junge Kautschukbaumsetzlinge nicht einfach aus Samen gezogen werden können, sondern durch biologische Klonprozesse gezüchtet werden müssen. Diese Veredelung, die man auch aus dem Wein- oder Obstbau kennt und die dort als “Pfropfen” bekannt ist, wird in der geschützten Umgebung der Baumschule vorgenommen und erfordert großes handwerkliches Geschick. Um den jährlichen Bedarf von bis zu einer halben Million Setzlinge sicherzustellen, betreibt TIMBERFARM eigene Baumschulen. Wie die Reisegruppe selber beobachten kann, braucht es, um mit dem angewandten Verfahren jedes Jahr die angestrebte Menge an Pflanzmaterial zu züchten, geübte und flinke Finger und Hände. Nach der Besichtigung und Demonstration in der Baumschule und dem gemeinsamen Snack mit den TIMBERFARM Mitarbeitenden geht es weiter zu den umliegenden Kautschukplantagen. Um einerseits die Bewirtschaftung und Ernte gut kontrollieren und Interventionen gut planen, aber auch um die Erträge korrekt abrechnen zu können, sind alle TIMBERFARM Kautschukplantagen in Plots mit 55 Kautschukbäumen aufgeteilt. Alle Plots sind mittels GPS, aber auch durch Marker, problemlos zu lokalisieren. Die Plots der anwesenden Besucher sind zusätzlich mit Fahnen gekennzeichnet, sodass die TIMBERFARM Gäste nicht einfach Kautschukbäume besichtigen, sondern schnell ihre eigenen Kautschukbaumbestände finden und begutachten können. Die eigenen Kautschukbäume zu berühren, zu fotografieren und mit TIMBERFARM Chef Breidenstein oder den anwesenden Agrar- und Forstingenieuren über den Wachstumsstand des eigenen Baumbestandes zu diskutieren und zu fachsimpeln, ist immer ein besonderes Erlebnis für die Besucherinnen und Besucher. Gegen Abend geht es zurück nach Santiago, wo die TIMBERFARM Gäste nach einem langen, abwechslungs- und lehrreichen Tag im Hotel Mykonos ihre Zimmer beziehen, die Seelen etwas baumeln lassen und sich auf ein gutes und wohlver-dientes Dinner beim “Italiener” in Santiago freuen. Natürlich wird auch das Gesellschaftliche während der fünftägigen Reise so gepflegt, dass sich jeder in der für ihn passenden Art und Weise einbringen kann. Das daraus entstehende WER mit WEM und WESHALB führt über die Tage zu zahlreichen interessanten Begegnungen und Bekanntschaften. Diese Kontakte werden - wie TIMBERFARM weiß - oft auch nach der Reise weiter gepflegt. Insbesondere die eingestreuten gemeinsamen Abendessen sowie der Abschlussabend werden sehr geschätzt.  

Das zweite Anbaugebiet in der Provinz Veraguas liegt rund um die Gemeinde La Mesa. Die Besichtigung der hier erstellten Kautschukplantagen ist für die Teilnehmenden besonders spannend, weil die Tour mit den jüngeren Plantagen beginnt und zum Schluss mit der Las Animas Plantage endet, welche 2012 gepflanzt worden und die einige Wochen vor Beginn dieser Panamareise in die Erntephase eingetreten ist. 

Der Panamakanal und seine Bedeutung für Land und Leute sind allgegenwärtig. Mit der Bootsfahrt auf dem Kanal im Rahmen der Gambo Exkursion am ersten Tag konnten sich die Teilnehmenden bereits einen ersten Eindruck dieser panamai-schen Lebensader verschaffen. Um die Bedeutung und Dimension dieses Jahrhundertbauwerks zu vertiefen, macht die TIMBERFARM Reisegruppe auf der Rückreise nach Panama-City einen Abstecher zu den berühmten Miraflores Schleusen mit dem angegliederten Besucherzentrum nur wenige Kilometer außerhalb der Stadt. Hier werden die Schiffe in zwei sich folgenden Schleusenkammern vom Pazifischen Ozean auf Kanalniveau gehoben, bzw. auf das Niveau des Ozeans gesenkt. Abgesehen von den hautnahen Eindrücken der Präzisionsarbeit, welche die Giganten der Meere hier vollbringen müssen, geben eine Filmvorführung sowie eine Ausstellung darüber Auskunft, wie der Panamakanal im Detail funktioniert. Ebenso wird aufgezeigt, was die zwischenzeitlich fertiggestellte Kanalerweiterung für Panama und den weltweiten Schiffsverkehr bedeutet und vor allem, mit welch unglaublichen Herausforderungen die Erbauer dieses Jahrhundertbauwerkes zu kämpfen hatten.

Montag, 16. Oktober 2017

Abschluss der PANARUBBER Pflanzarbeiten in Panama OST

Ende 2016 nahm TIMBERFARM die Entwicklung neuer Plantagenstandorte in PANAMA OST in Angriff. Dieser Landesteil, der die Provinzen Panama und Darién umfasst, verfügt über ausgezeichnete agrar- und forstwirtschaftliche Rahmenbedingungen und erlaubt die weitere TIMBERFARM Plantagenentwicklung auf großen und flachen Grundstücken, welche zu noch bezahlbaren Preisen erworben werden können. Darüber hinaus gibt es eine breite Bevölkerungsschicht, die gerne und gut in der Land- und Forstwirtschaft tätig ist. Bei der Gemeinde Meteti, rund 3 ½ Stunden östlich von Panama-City, realisiert TIMBERFARM auf einer Gesamtfläche von rund 1.000 Hektar die ersten Kautschukplantagen der PANARUBBER Serie. In diesen Wochen werden die Abschlussarbeiten des Kautschukjahrganges 2017 auf PANARUBBER 17 und PANARUBBER WS17 durchgeführt. Die Pflanzarbeiten verliefen bislang problemlos, insbesondere weil die Pflanzbedingungen nahezu ideal sind. Es regnet häufig, meist jedoch erst am späten Nachmittag für zwei, drei Stunden. Tagsüber ist es jeweils trocken, so dass die Pflanzarbeiten speditiv durchgeführt werden können. Der abendliche Regen sorgt dafür, dass die jungen Kautschukbäume sich vom heissen Tag erholen und gut verwurzeln können.

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Erntevorbereitungen in PANAMA WEST



Die Kautschukbäume auf Las Animas aus dem Jahr 2012 biegen auf die Zielgerade ein. Den notwendigen Baumumfang von 45 cm dürften die Bäume im November, Dezember erreicht haben, so dass die 11-jährige Erntephase bald gestartet werden kann.

Da wir es mit einem natürlichen Produkt und Erzeugnis zu tun haben, dürfen wir nicht vergessen, dass dessen Entwicklung von zahlreichen Faktoren abhängig ist, die wir als Produzenten nur geringfügig beeinflussen können. Das Wachstum kann z.B. durch die mikroklimatischen Gegebenheiten in der ersten Entwicklungsphase beeinflusst werden. In den Gebieten, in welchen TIMBERFARM Kautschukplantagen aufbaut und betreibt, sind die agrar- und forstwirtschaftlichen Voraussetzungen jedoch ideal. Dank dem verwendeten Pflanzmaterial und dem angewandten Bewirtschaftungssystem sind die prognostizierten Erträge und Erlöse realistisch. 

Nicht alle Kautschukbäume eines Pflanzjahrgangs erreichen zum genau gleichen Zeitpunkt einen Umfang von 45 cm und sind somit für die Ernte freigegeben,-dies ist vergleichbar mit unseren heimischen Pflanzen und Wäldern. Bis zu einem Jahr können die Unterschiede eines Jahrgangs betragen.  Junge Kautschukbäume, die sich in den ersten zwei Jahren unterdurchschnittlich entwickeln, werden automatisch ausgetauscht. 
Es geht letztendlich darum, auf jedem Plot 55 Kautschukbäume zu haben, die nach vier, fünf oder in Ausnahmefällen auch nach 6 Jahren, den höchstmöglichen Kautschukertrag, das größtmögliche Holzvolumen und die bestmögliche Holzqualität produzieren.

Übrigens: In allen TIMBERFARM und PANARUBBER Plantagen ist eine Erntezeit, ab dem Zeitpunkt, wenn alle Kautschukbäume in Ernte stehen, von 11 Jahren garantiert.

Montag, 18. September 2017

Meilenstein in der TIMBERFARM-Unternehmensentwicklung

Es ist geschafft. Bereits zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres nimmt ein öffentliches Zeichnungsangebot die behördlichen Hürden. Die Vermögensanlage TIMBERFARM Kautschukverarbeitungs-GmbH & Co. KG, mit dem internen Namen “Kautschukfabrik GRAN PIEDRA”, steht zur Zeichnung bereit. Auch wenn es sich um eine spezielle Zeichnung im kleinen Kreis bestehender und besonders interessierter TIMBERFARM Kunden handelt, stellt dieses Ereignis einen Meilenstein der TIMBERFARM Unternehmensentwicklung dar. Die Kautschukfabrik GRAN PIEDRA ist das Tor für den panamaischen Naturkautschuk zur weltweiten Kautschukindustrie, z.B. Reifenfabriken in den USA oder Autofabriken in Europa, usw. Egal ob TIMBERFARM Baumbesitzer, Plantagenbesitzer, PANARUBBER Gesellschafter oder auch lokaler Kautschukbauer, in Panama geernteter Naturkautschuk wird in dieser Fabrik verarbeitet werden müssen, damit er in den Handel gelangen kann. Um die TIMBERFARM Kautschukfabrik GRAN PIEDRA zu realisieren und in die schwarzen Zahlen zu bringen, sind Investitionen von 4 Mio. EUR notwendig. 45 % davon steuern TIMBERFARM Kunden bei. Für die Geduld und das Vertrauen dieser Investoren sei an dieser Stelle nochmals besonders herzlich gedankt. Immerhin begannen die Vorbereitungen und die ersten Besprechungen für das Fabrikprojekt bereits Anfang 2016 und mündeten im Frühjahr diesen Jahres in der Einreichung des offiziellen Verkaufsprospektes. Die behördlichen Auflagen für die Billigung einer Kapitalanlage nach dem novellierten deutschen Vermögensanlagengesetz (VermAnlG), gemäss welchem das Projekt der TIMBERFARM Kautschukfabrik entwickelt wurde, haben den Schutz der Anleger zum Zweck. Diese zu erfüllen ist tatsächlich komplex und aufwendig, so dass durchaus ein gewisser Durchhaltewille aller Interessenten und Beteiligten notwendig war. Umso mehr freut es jetzt alle, dass die Projektierungsphase hinter uns liegt und das Vorhaben Zug um Zug umgesetzt und realisiert werden kann. Konkret stehen in den nächsten Wochen folgende Schritte an: - Definitiver Grundrissplan mit allen zu installierenden Maschinen - Endgültige Baupläne der inneren und äußeren Umgebung. Zufahrtsstraßen, - Ablade-, Auflade- und Wendeplätze etc. - Endgültige Baupläne der Fabrikhalle - Vergabe von Bauarbeiten - Spatenstich Die TIMBERFARM Kautschukfabrik GRAN PIEDRA ist für ein Produktionsvolumen von rund 30.000 Tonnen Naturkautschuk pro Jahr ausgelegt, was einem jährlichen Umsatzvolumen von 60 bis 100 Mio. EUR entspricht - je nach Kautschukpreis - und wofür Plantagenflächen von ungefähr 10.000 Hektar notwendig sind. Es wird zwar noch einige Jahre dauern, bis diese Umsatz- und Produktionsvolumen erreicht werden können, aber TIMBERFARM ist zuversichtlich, dass der eingeschlagene Weg zu den angestrebten Plantagenflächen sowie Produktions- und Umsatzvolumen führen wird. In einer ersten Phase wird der Betrieb darauf ausgerichtet, sogenanntenCup-Lump-Naturkautschuk 1 zu standardisierten TSR-Produkten 2 zu verarbeiten. Vorkehrungen für Ausbaumöglichkeiten (z.B. Bearbeitung größerer jährlicher Kautschukmengen, zusätzliche Verarbeitung von flüssigem Latex, Verarbeitung zu komplexeren Standardprodukten) sind bei der Bauplanung berücksichtigt worden. TSR Kautschuk ist ein Kautschukstandard, welcher auf allen wichtigen Rohstoffmärkten und Börsenplätzen gehandelt wird. Der Absatz über diese Märkte steht jederzeit und uneingeschränkt offen. Cup-Lumps sind kleinere, geronnene (koagulierte) Naturkautschukklumpen, die entstehen, wenn flüssiger Latex beim Ritzen (tapping) in den am Ende des Ritzkanals befestigten Behälter fließt und dabei die Gerinnung des flüssigen Latex nicht durch die Zugabe einer Ammoniaklösung verhindert wird. Der aufgefangene Latex gerinnt und verklumpt nach kurzer Zeit und im Behälter entsteht ein Naturkautschukklumpen - der Cup-Lump. Bevor auf einer Kautschukplantage frisch getappt wird, werden die Behälter geleert und die eingesammelten Cup-Lumps werden direkt, oder nach einer Zwischenlagerung in einer Sammelstelle, zur Verarbeitung in die Fabrik gebracht. TSR-Produkte (TSR = Technical Specified Rubber => technisch spezifizierter Naturkautschuk) sind standardisierte Vorleistungsgüter, welche vorwiegend in der Reifenindustrie zum Einsatz kommen. Ihre Herstellung ist technisch relativ unkompliziert und geschieht hauptsächlich mechanisch. Je nach Spezifikation unterscheidet man zwischen verschiedenen Reinheitsgraden. Bei der Produktion von TSR 10 oder TSR 20-Produkten geht es im Wesentlichen darum, den angelieferten Cup-Lump-Naturkautschuk durch intensive, maschinelle Wasch-, Schredder- und Trocknungsvorgänge zu verarbeiten. Im Ergebnis entstehen gepresste Kautschukballen, die in Bezug auf Körnungsgröße, Reinheit, Haltbarkeit und Form die entsprechenden Standardnormen erfüllen müssen, um anschließend vorschriftsmäßig verpackt, bezeichnet und palettiert in den Handel zu gelangen.

Dienstag, 5. September 2017

Gran Piedra- die Kautschukfabrik der TIMBERFARM

Gran Piedra ist der Name der ersten Kautschukfabrik des Unternehmens. Diese, ist ein von TIMBERFARM und besonders interessierten und dem Unternehmen verbundenen Kunden und Partnern gemeinschaftliches finanziertes Projekt.

Rund eine halbe Stunde außerhalb von Panama-City und in guter Distanz zu den Exporthäfen des Panamakanals, entsteht bei der Gemeinde Chepo derzeit die Kautschukfabrik Gran Piedra. Die Baufertigstellung wird voraussichtlich Ende 2017 sein. 
Angrenzend an das Fabrikgelände erschließt sich eine ca. 75 Hektar große Plantagenfläche.

Nach Inbetriebnahme der Kautschukfabrik wird der dann durch die Ernte gewonnene Naturkautschuk zu sogenannten "Vorleistungsgütern" für die Kautschukindustrie verarbeitet - größtenteils für die Reifen- und Autoindustrie.

Ausgerichtet ist Gran Piedra auf eine Kapazität von rund 30.000 Tonnen pro Jahr- dies entspricht der Ernte einer Plantagenfläche mit 10.000 Hektar.